Dienstag, 12. November 2013
CNIPMMR - Hoffnung für Rumäniens Wirtschaft
"CNIPMMR" ist die Abkürzung für "Consiliul Naţional al Întreprinderilor Private Mici şi Mijlocii din România" und das bedeutet übersetzt "Nationalrat der kleinen und mittleren Privatunternehmen Rumäniens". "Întreprindere" ist ein Unternehmen und "mici" steht für "klein", "mijloc" für "mittlere". Der "Consiliul Naţional", "Nationalrat", wurde 1992 als Bund rumänischer Arbeitgeber gegründet und ist anders als der Name suggeriert eine unabhängige (independentă), gemeinnützige (non-profit), regierungsunabhängige (neguvernamentală), unpolitische (apolitică) Organisation. In den rumänischen Medien wird auch die Abkürzung IMM für "kleinere und mittlere Unternehmen" benutzt.
Dienstag, 5. November 2013
CAS - wichtig für die Gesundheit und das Alter
"CAS" ist die Abkürzung für "contribuţia de asigurări sociale". Übersetzt bedeutet das "Beitrag zur Sozialversicherung". Bei der Abkürzung "CASS" handelt es sich um eine Präzisierung, das zweite "S" steht für "sănătate", was "Gesundheit" bedeutet. Bei CASS handelt es sich also um den "Beitrag zur Krankenversicherung". Der "CAS" wird aufgeteilt auf "angajaţi" (Beschäftigte) und "angajatori" (Arbeitgeber). Es gibt auch noch die Abkürzung "CNAS", ausgeschrieben "Casa Naţională de Asigurări de Sănătate". Dabei handelt es sich um die "Nationale Kasse für die Krankenversicherung", also die Institution die ein Teil der Beiträge verwaltet.
Die rumänische Regierung hat die Absicht, den "CAS" zu senken. Zur Zeit ist der Weltwährungsfonds (IWF) in Rumänien, um das Haushaltsgebaren der Regierung zu kontrollieren. Dabei bemängelte der IWF, dass die Absenkung des CAS nicht im Haushaltsplan der rumänischen Regierung erscheint.
Die rumänische Regierung hat die Absicht, den "CAS" zu senken. Zur Zeit ist der Weltwährungsfonds (IWF) in Rumänien, um das Haushaltsgebaren der Regierung zu kontrollieren. Dabei bemängelte der IWF, dass die Absenkung des CAS nicht im Haushaltsplan der rumänischen Regierung erscheint.
Samstag, 2. November 2013
Romgliş - Zwillingsbruder von Denglisch
Ce vrei, domne, ui spic romgliş!
Montag, 19. August 2013
Bemweuri şi merţane - erhöhen das Prestige
"Bemweuri şi merţane" sind Prestigesymbole auf 4 Rädern. Wer ein solches Auto besitzt gilt in Rumänien als vermögend. Beim "bemweuri" handelt es sich um Fahrzeuge der Marke "BMW" und zwar in der Mehrzahl also "BMWs". Das Wörtchen "şi" bedeutet "und". Es ist unschwer zu erraten, dass es sich dann bei "merţane" um "Mercedesse" handelt. Ein "merţan", ausgesprochen "mertzan", ist ein einzelner Mercedes. Ist man in Rumänien Besitzer eines Fahrzeugs dieser Marken, dann gilt man als äußerst wohlhabend.
Mittwoch, 31. Juli 2013
CFR Marfă - wartet auf die Privatisierung
Die Abkürzung "CFR" steht für "Căile Ferate Române" und dies bedeutet wiederum "Rumänische Eisenbahn". Es ist die Abkürzung für die rumänische Staatsbahn. Der rumänische Staat ist dabei, seine Bahn aufzusplittern und in Einzelstücken zu "privatisieren", was man auf rumänisch "privatizare" nennt. "Marfă" steht für "Ware, Güter" deshalb ist unschwer zu erkennen, dass es bei "CFR Marfă" um die "Güterbahn" geht. Diese Sparte befindet sich zur Zeit im Privatisierungsverfahren und hat bereits für einigen Ärger gesorgt, weil sich der Ministerpräsident und der Staatspräsident über die Art und Weise der Privatisierung nicht einigen können.
Montag, 6. Mai 2013
Wegen zuviel Natriumhydrogencarbonat keine Micii mehr?
"Micii" oder "Mititei" gehören zum festen Bestandteil des Angebots rumänischer Imbissbuden. Es handelt sich um Hackfleischröllchen ähnlich den Cevapcici in Serbien. Die EU will jetzt deren Vermarktung aus Gründen des Verbraucherschutzes verbieten. Deswegen macht sich in Rumänien blankes Entsetzen bereit, denn auf dieses Nationalgericht will man nicht gerne verzichten. Die EU will den "micii" ans Leder, weil ihnen Natriumhydrogencarbonat, auf rumänisch "Bicarbonatul de sodiu", beigefügt wird. Ministerpräsident Ponta beruhigt nun das Volk: "Noi ne luptăm, salvăm micii de CE." Damit will er sagen "Wir werden kämpfen, die "micii" vor der EU retten." Das Rezept für die "micii" soll als traditionelles Volksrezept anerkannt werden, damit die Rumänen sich weiterhin mit ihnen den Magen verderben können.
Samstag, 13. April 2013
Parteneriat civil între persoane de acelaşi sex - eine Revolution für Rumänien
Es hört sich nach Behörden-Rumänisch an, das "parteneriat civil între persoane de acelaşi sex". Wörtlich handelt es um eine "zivile Partnerschaft zwischen Personen gleichen Geschlechts". Rumäniens Gesellschaft war bisher eher homophob eingestellt. Homosexuelle wurden bis vor kurzem staatlicherseits verfolgt. Jetzt bricht der Abgeordnete der Parteienbündnisses USL, Remus Cernea, das Tabu und verlangt eine gesetzliche Regelung für gleichgeschlechtliche Paare. Gleichzeitig fordert er auch für heterosexuelle Paare, die nicht heiraten wollen, die Einrichtung einer zivilen Partnerschaft. In diesem Fall geht es vor allem darum, solche Partner rechtlich abzusichern, z.B. Todesfällen.
Donnerstag, 4. April 2013
Spălării de bani - im Namen des Kreuzes
"Spălăre" (in Mehrzahl "spălării") ist die Wäsche und "bani", das ist das "Geld". Es geht also um "Geldwäsche". In Oradea (Großwardein) ist jetzt die "stareţa" (Äbtin) eines Frauenklosters mit einer Gruppe anderer Menschen wegen Verdacht der Geldwäsche vernommen worden. Die Geldwäsche soll über die Konten des Klosters erfolgt sein. Das zieht meist auch noch einen anderen Vorwurf nach sich, den der "Steuerhinterziehung", den man in Rumänien "evaziune fiscală" nennt.
Freitag, 1. März 2013
Gaz de şist - die neue Energiequelle
Weltweit ist eine Technik in aller Munde, die man in Rumänien "gaz de şist" und bei uns "Schiefergas" nennt. In Rumänien ist auch das englische Wort "fracking" ein Begriff. "Fracking" ist die Methode, mit der man dieses Gas fördert. Auch in Rumänien wie anderswo insbesondere in Europa gehen die Menschen gegen diese Technik auf die Straße. Wollte die Regierung zuerst ein Moratorium bei der Nutzung dieser Technik, ist sie jetzt doch bereit die Technik zuzulassen.
Dienstag, 5. Februar 2013
Raport MCV - beunruhigt zur Zeit die rumänische Politik
"Raport" ist ein "Bericht" (mit Artikel "raportul"). "MCV" steht für ""cooperation and verification mechanism", ganz offiziell lautet der Titel "Mechanism for cooperation and verification for Romania and Bulgaria". Daraus wird die Abkürzung "MCV" abgeleitet. Die rumänischen Medien sprechen seit Tagen nur vom Raport "MCV". Die EU-Kommission hat nämlich den Fortschrittsbericht für Rumänien und Bulgarien vor kurzem veröffentlicht und der fiel nicht besonders günstig aus. Rumänien und Bulgarien stehen nämlich seit ihrer Aufnahme in die EU unter einer besonderen Aufsicht, die es sonst für kein EU-Land gibt. Die EU-Kommission erläutert die Notwendigkeit einer besonderen Aufsicht folgendermaßen: "Um den Eintritt der beiden Länder zu erleichtern und um gleichzeitig sicherzustellen, dass ihre Politik und die Institutionen entsprechend arbeiten, hat die EU entschieden, einen speziellen "Mechanismus zur Zusammenarbeit und Verifizierung" einzurichten, um ihnen behilflich zu sein, die noch bestehenden Mängel zu erkennen".
Montag, 28. Januar 2013
Coplata la serviciile medicale - dank IWF

Adevarul: Se introduce coplata la serviciile medicale
Samstag, 12. Januar 2013
Gaură neagră - sowohl in der Astronomie wie im Staatshaushalt
Eine "Gaură neagră" ist ein "Schwarzes Loch". Bekannt aus der Astronomie, wo die schwarzen Löcher andere Galaxien in ihren strudelnden Schlund reißen. In der Mehrzahl sind es übrigens auf rumänisch "găurile negre" also "schwarze Löcher". Solche schwarzen Löcher gibt es aber nicht nur im Weltall, sondern ganz profan z.B. im Haushalt der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Die rumänischen Medien schreiben, dass im vergangenen Jahr mehrere Investitionen in die Infrastruktur vorgesehen waren, dass es aber genauso wenig Fahrradwege wie zuvor gebe und die Löcher in den Straßen immer noch dieselben seien. Diese schwarzen Löcher im Stadthaushalt hätten starken Geruch von zweifelhaften Geschäften (puternic miros de afaceri dubioase). Mit den "afaceri dubioase", den "zweifelhaften Geschäften", kennt man sich in Rumänien bestens aus und wieder einmal darf gerätselt werden, was und wo alles in den schwarzen Löchern verschwunden ist.
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