Mittwoch, 22. Dezember 2010
ARCA - macht Rumänen stolz
Die Abkürzung ARCA steht für "Asociaţia Română pentru Cosmonautică și Aeronautică" und bedeutet auf Deutsch: "Rumänische Gesellschaft für Weltraumfahrt und Aeronautik". Dieser Tage hat die Gesellschaft das erste "avion supersonic", "Überschallflugzeug", das von ihr entwickelt wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Oktober hatte die ARCA bereits die erste "rachetă spaţială", ""Weltraumrakete" Rumäniens gestartet.
Freitag, 10. Dezember 2010
C.N.C.D. - kämpft gegen Vorurteile
"C.N.C.D." ist die Abkürzung für "Consiliul Naţional pentru Combaterea Discriminării". Es handelt sich um den "Nationalrat für die Bekämpfung der Diskriminierung". Er hat die Aufgabe gegen Diskrimierungen in Rumänien zu kämpfen und zwar in Form von "Prevenirea" (Vorbeugung), "Medierea" (Vermittlung) bei Fällen der Diskriminierung und durch "Investigarea"(Untersuchung), "constatarea" (Feststellung) und "sanctionarea" (Bestrafung). "Monitorizarea" (Überwachung) von bereits festgestellten "cazurilor de discriminare", "Fällen der Diskriminierung" sowie "Acordarea de asistenta" (Gewährung von Unterstützung) an Personen, die Diskrimierung erleiden mussten.
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Dienstag, 7. Dezember 2010
Regatul Ţărilor de Jos - was ist denn das für ein Land?
"Regatul Ţărilor de Jos" ist ein europäisches Land mit einem etwas komplizierten Namen. Wir nennen es "Königreich der Niederlande". Die rumänische Bezeichnung wörtlich übersetzt bedeutet etwa: Königreich der Länder von "unten". "Jos" heisst eigentlich unten und erkärt auch in Verbindung mit einem Ortsnamen, ob ein Ort "unten" liegt. Das Gegenteil davon ist "sus", dann liegt der Ort "oben". Ein Beispiel: Die nordrumänische Ortschaft "Vișeu de Sus" (Oberwischau) hat auch einen nahe liegenden Partnerort, der "Vișeu de Jos" (Unterwischau) heisst.
Freitag, 3. Dezember 2010
Moş Nicolae - bei uns fürchten sich die Kinder vor ihm
In den Nacht vom 5. auf den 6. Dezember bekommen rumänische Kinder Besuch. Es ist der "Moş Nicolae", bei uns "Sankt Nikolaus" genannt. In Rumänien schleicht er sich in dieser Nacht an die "geamuri", "Fensterscheiben", und guckt, ob die Kinder schlafen und "cuminte", "brav" sind. Dann steckt er den Kindern Süssigkeiten und Geschenke in die "ghete", "Schuhe". Im Gegensatz zu seinem Namensbruder, dem "Moş Craciun", dem "Weihnachtsmann", bekommt man ihn nicht zu Gesicht.
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Albastru, galben şi roşu - die Farben des Nationalfeiertags
"Albastru, galben şi roşu", "blau, gelb und rot" sind die rumänischen Nationalfarben. Der 1. Dezember ist der "Ziua naţională", "Nationalfeiertag", Rumäniens. Überall sieht man die "Steagul României", "Fahne Rumäniens", in den vorerwähnten Farben. Am 1. Dezember 1918 wurde in Alba Iulia (Karlsburg) die Vereinigung von Siebenbürgen mit dem Königreich Rumänien proklamiert.
Sonntag, 28. November 2010
Tigarete de contrabanda - schädigt die Staatskasse
Auch Rumänien ist kein billiges Land mehr für Raucher. Deswegen blüht der Handel mit "ţigarete de contrabanda", "geschmuggelten Zigaretten". "Contrabanda" bedeutet "Schmuggel" und das "t" bei "ţigarete" hat unten ein kleines Häckchen und wird demnach als "Zigarette" ausgesprochen. Die rumänische Regierung kämpft mit einer eigener Webseite gegen die "contrabandişti de ţigări", "Zigarettenschmuggler". Sie bittet den Konsumenten vor dem Kauf einer Zigarette zu bedenken, dass geschmuggelt Zigaretten nur den "profiturile retelelor de contrabandisti", "dem Profit der Schmugglerringe" dient.
Sonntag, 21. November 2010
Resturile de mâncare - kann man sinnvoll verwerten
In harten wirtschaftlichen Zeiten denkt man daran, dass nicht alles weggeworfen werden muss, sondern dass man vieles sinnvoll verwerten kann. So auch die "resturile de mâncare", "Essensreste". Die Zeitung "Romania Libera" macht ihren Lesern Vorschläge und meint, dass man solche Reste am besten für das "micul-dejun", "Frühstück", verwenden könne. Am besten wiederverwerten könne man "legumele" (Gemüse), "dulciurile" (Süss-Speisen), "fripturile" (Braten), "carnea fiartă din supă" (in der Suppe gekochtes Fleisch) und vor allem "pâinea" (Brot). Man könne dieses Material in "crutoane" (geröstete Brotwürfel), "pesmet" (trockenen Kuchen), "pâine prăjită" (Toastbrot) oder "bruschete" (Bruschetta) verwandeln.
Donnerstag, 18. November 2010
Piaţa neagră - gibt es vieles, was man legal nicht bekommen kann
Die "piaţa neagră", der "Schwarzmarkt", hatte früher in Rumänien eine erhebliche Bedeutung. Während heutzutage man viele Produkte, die es nur auf dem Schwarzmarkt gab, in jedem Geschäft kaufen kann, gibt es neue Bereiche, auf dem man illegal etwas kaufen kann. So im Gesundheitswesen, wo eine Experte berichtet, dass jährlich 300-400 Rumänen jährlich ihre "rinichii", "Nieren", auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Hierbei handelt es sich, um den "traficului ilegal", "illegalen Handel", mit "organe umane", "menschlichen Organen", zu dessen Verbot sich Rumänien in der "Declaraţia de la Istanbul", "Erklärung von Istanbul", im Jahr 2008 verpflichtet hat.
Sonntag, 14. November 2010
Muzica satelor - auch in Rumänien am Aussterben
Unter dem Druck der modernen Pop-Musik verschwindet auch in Rumänien immer mehr der Einfluss der "muzica satelor", "Dorfmusik", genauer: Musik der Dörfer. Man könnte auch von "Volksmusik" sprechen. "Sat" ist das "Dorf", mit Artikel "satul". Die "alten Lieder" nennt man "cântecele tradiţionale". Die letzte Festung, die für den Erhalt der rumänischen Volkmusik-Tradition kämpft ist das "Muzeul Ţăranului Român", "Museum des rumänischen Bauern" in Bukarest. Der "Ţăran", gesprochen "zäran", ist der "Bauer".
Freitag, 5. November 2010
Uniunea Scriitorilor - eine Interessenvertretung
"Uniunea Scriitorilor" ist die rumänische "Schriftstellervereinigung". Der kompette Titel auf rumänisch lautet: "Uniunea Scriitorilor din România", damit auch klar ist, dass es sich um die Schriftstellervereinigung von Rumänien handelt. Die "Uniunea Scriitorilor din România" gibt verschiedene Zeitschriften heraus, u.a. in Bukarest "România literară" (literarisches Rumänien), "Viaţa Românească" (Rumänisches Leben) und "Luceafărul de dimineaţă" (Morgenstern).
Dienstag, 2. November 2010
Ruleta rusească - Tod auf russisch
Gestern ist ein rumänisches Militärflugzeug des Typs MIG 21 abgestürzt, zwei "piloţi de elită", "Elite-Piloten" kamen ums Leben. Die MIG 21 sind völlig veraltet und stürzen regelmäßig ab, weshalb die Zeitung "Evenimentul Zilei" (Ereignis des Tages) deren Benutzung für die Piloten als "ruleta rusească", "russisches Roulette" bezeichnet. Die rumänische Regierung möchte gerne diese "aparate de zbor", "Fluggeräte" ersetzen, hat aber kein Geld. Somit wird das "ruleta rusească" noch einige Zeit anhalten.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Mușamaliza - eine Variante der Korruption
Unter "mușamaliza" versteht man "etwas zu verschleiern, zu vertuschen". So hat ein Staatsanwalt in Hermannstadt / Sibiu einem Angeklagten angeboten gegen Geld "muşamalizarea unor acuzaţii grave", "eine schwerwiegende Anklage zu vertuschen", womit wohl gemeint ist, dass die Akten so manipuliert werden, dass es nicht zur Anklage kommt. Die rumänische Presse stellt das unter die Schlagzeile "cum se negociază justiţia", "wie man Gerechtigkeit aushandelt".
Dienstag, 26. Oktober 2010
De ce cad frunzele toamna? - es liegt am Herbst
Ein britischer Forscher scheint der Frage "De ce cad frunzele toamna?", "Warum fallen die Blätter im Herbst" nachgegangen zu sein und rumänische Medien haben die Frage an ihre Leser weitergegeben. Damit können wir ein paar Wörter zusammenstellen, die für den rumänischen "toamna", "Herbst", wichtig sind. Die "frunzele", "Blätter", werden im Herbst "roşii", "rot" oder "maro", "braun" und "apoi cad", "dann fallen sie". Auch die rumänische Presse ist der Meinung, dass das mit "scăderii temperaturii", "dem Fallen der Temperaturen" zusammenhängt und der Laubfall dem Baum eine Phase der "odihnă", "Ruhe", beschert, damit er "să economisească energie", "Energie sparen kann".
Sonntag, 24. Oktober 2010
Moţiune de cenzură - wichtige Entscheidung für die Politik
Wenn das Parlament meint, die Regierung stürzen zu können, dann versucht es das auf dem Weg über eine "moţiune de cenzură", ein "Misstrauensvotum". Wörtlich heißt es eher "Antrag auf Überwachung", deshalb gibt es zu Klarstellung auch den Begriff "moțiune de neîncredere", in dem viel klarer die Bedeutung des Misstrauens ausgedrückt wird, denn "neîncredere" bedeutet "nicht glauben". Ein weiterer Begriff dafür ist auch "vot de neîncredere", wobei im Wort "vot", "(Wahl-)Stimme" präzisiert wird, dass es sich um eine Abstimmung handelt. Das rumänische Parlament hat in 3 Tagen über eine "moţiune de cenzură" zu entscheiden.
Freitag, 22. Oktober 2010
Poştăriţă - aussterbender Beruf
Eine "Poştăriţă" (ausgesprochen: Poschteritza) ist eine "Briefträgerin". Ein anderes Wort für diesen Beruf ist "factor poştal". Eine "Poştăriţă" arbeitet in einem "oficiu poștal", einem Postbüro. Ihr Aufgabe ist es "corespondența și publicațiile periodice destinatarilor", "einem Empfänger Korrespondenz und periodische Publikationen" zuzustellen. Auch hier gibt es für die Zustellungssachen noch andere Wörter wie "Scrisori" (Schreiben), "cărţi poştale" (Postkarten).
Dienstag, 19. Oktober 2010
Donator de Organe - werden auch in Rumänien gesucht
Ein "donator de organe" ist ein "Organspender". Auf Initiative eines Abgeordneten will das rumänische Parlament jetzt eine "Cardul cu optiunea de donare de organe", eine "Karte mit der Option zur Organspende" einführen. Mit der Karte ist die Versicherungskarte gemeint, die diese Option enthalten soll. Die Gesetzesinitiative wird damit begründet, dass die Zahl der Organspender in Rumänien "a scazut dramatic", "dramatisch gefallen ist". Gebraucht wird die Spende für "transplantul", "die Transplatation", zum Beispiel "de ficat", "der Leber" oder "de rinichi", "der Nieren".
Sonntag, 10. Oktober 2010
Nămol toxic - bedroht auch Rumänien
Der "nămol toxic" kommt zur Zeit aus Ungarn, wo ein Staudamm mit "giftigem Schlamm" gebrochen ist und droht über die Donau auch rumänische Gewässer zu verseuchen. Auch die Rumänen fürchten die toxische Zusammensetzung des "nămol", der einen hohen Prozentsatz an den Schwermetallen "arsenic şi mercur", "Arsen und Quecksilber" enthält.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Ziua Educaţiei - etwas für das Lehrpersonal
Heute feiern wir den "Ziua Educaţiei", "Tag der Erziehung". Er wird nicht nur in Rumänien gefeiert, sondern ist ein "Ziua Mondiala a educatiei", "Welttag der Erziehung" auf Empfehlung der UNESCO. Die rumänischen "profesori", "Lehrer", haben den Tag für Protestdemonstrationen gegen die Regierung genutzt. Der Protest wurde von der "Federaţia Sindicatelor Libere din Învăţământ (FSLI)", "Bund Freier Gewerkschaften des Unterrichts", organisiert.
Montag, 4. Oktober 2010
Coaliţia de guvernare - vom Wähler zusammengeschweisst
Auch in Rumänien regiert eine "Coaliţia de guvernare", "Regierungskoalition". Diese kann entstehen, wenn sich Parteien auf eine "alianţă", "Allianz" einigen.
Dienstag, 28. September 2010
Greva foamei - eine Form des Protestes
"Greva foamei" ist der "Hungerstreik". In Rumänien protestiert zur Zeit eine "Învăţătoare", "Lehrerin" auf diese Art und Weise, weil sie wegen der Sparbeschlüsse der Regierung 25% weniger "salariu", "Lohn", bekommt. Sie hungert seit einem Monat und hat "slăbit peste 10 kilograme", "fast 10 kg abgenommen". Sie ist jetzt "în stare gravă", "in einem lebensgefährlichen Zustand" in das "spital", "Krankenhaus", eingeliefert worden.
Samstag, 25. September 2010
Adunării Generale - findet zur Zeit auf Weltebene statt
Zur Zeit findet in New York bei der "ONU", für uns: "UNO", die "Adunării Generale", "Generalversammlung" statt. Die rumänische Abkürzung der ONU steht für "Organizatiei Natiunilor Unite", "Organisation der Vereinten Nationen". Der rumänische "primul-ministru", "Ministerpräsident", nahm dabei ebenfalls an der "dezbaterea generală", "Generaldebatte" teil und er mischte sich dabei mit einer "alocuţiune", "Ansprache", in die Debatte ein.
Mittwoch, 22. September 2010
În fustă pe două roţi - erhobenen Hauptes
Eine ganz neue Bewegung gibt es in Bukarest, es ist die des "în fustă pe două roţi", was da heisst: "Im Rock auf 2 Rädern". Diese Bewegung will Rumäninnen dazu bewegen, auch mit Rock auf dem Fahrrad dahinzugleiten. Neurumänisch nennt sich das "Skirtbike".
Montag, 13. September 2010
Leacuri băbești - mit Vertrauen auf die Tradition
"Leacuri băbești" ist ein familiärer Ausdruck für "traditionelle Heilmittel", man könnte auch von "Volksheilmitteln" sprechen. Das rumänische Wörterbuch "Dex Online" definiert den Begriff als "mijloace empirice de vindecare a bolilor", ein "auf Erfahrungen beruhendes Mittel zur Heilung von Krankheiten". Wobei das "Mittel" auf rumänisch "mijloace" genannt wird. Das Wort "băbești" kommte von "babe", was "alte Frau" bedeutet.
Dienstag, 7. September 2010
Pistol de jucărie - damit kann man täuschen
Die "pistol de jucărie", "Spielzeugpistole" spielte heute bei einem "jaf", "Raubüberfall" in der rumänischen Stadt Iaşi (Jassy) eine Rolle. Ein "bărbat", "Mann" hat damit eine "barmaniţă", "eine Frau, die in einer Bar bedient" bedroht und eine Beute von 300 Lei ergattert. Daran konnte er sich aber nicht erfreuen, er wurde nach wenigen Minuten von der Polizei festgenommen.
Dienstag, 31. August 2010
Revistă de benzi desenate - erleichtert das Lesen
Bei den Rumänen ist die "revistă de benzi desenate" das, was für uns das"Comic-Heft" ist. Also eine Zeitschrift mit Bildergeschischten. So entführt das rumänische Comic-Heft "Rahan" den
"cititor", "Leser", in eine "lumea exotică", "in eine exotische Welt".
"cititor", "Leser", in eine "lumea exotică", "in eine exotische Welt".
Dienstag, 24. August 2010
Centrală hidroelecrică - umweltfreundliche Energie
Bei der "Centrală hidroelecrică" handelt es sich um ein "Wasserkraftwerk". Das wasserreiche Siebenbürgen und Nordrumänien sind geeignete Gebiete für diese Art von Kraftwerken. Dort, in der Nähe der Stadt Cluj-Napoca (Klausenburg) soll ein neues Kraftwerk "cu Acumulare prin Pompaj", "mit Pumpspeicherwerk", gebaut werden.
Mittwoch, 18. August 2010
Castel de nisip - wenig stabil
Ein "castel de nisip" ist eine "Burg aus Sand". In den rumänischen Medien gibt es heute eine Schlagzeile, die da lautet: "Imperiul lui Vîntu se năruie ca un castel de nisip". Unter "imperiul" versteht man das "Reich" und "se nărui" hat den Sinn von "zusammenstürzen" oder hier besser "zerbröseln" und somit kann man die Schlagzeile mit "Das Reich des "Vîntu zerbröselt wie eine Burg aus Sand". Ovidiu Vîntu ist ein rumänischer Geschäftsmann, der schon durch verschiedene Skandale Schlagzeilen gemacht hat. Zur Zeit ist sein Mediengeschäft, der Konzern "Realitatea-Cațavencu" in die Schieflage geraten.
Samstag, 14. August 2010
Şmecherul - superschlauer Typ
Der "Şmecher", das -ul dahinter ist der rumänische Artikel, steht für einen Typus rumänischer Männer, die man auch in Rumänien hasst wie die Pest. Das Wort kommt aus der deutschen Sprache - ausgesprochen wird es "Schmecker". Damit kommen wir auch dem Sinn näher: Für die Rumänen steht es für "Angeber, Gauner, Betrüger", kurzum jemand, dem man wählerische Arroganz vorwerfen kann. Leider gibt es zuviele solcher Typen in Rumänien und die beschädigen auch oft den guten Ruf des Landes anderswo.
Freitag, 13. August 2010
Autostrada Soareului - mit Vollgas der Sonne entgegen
Unter "Autostrada" versteht man in Rumänien eine "Autobahn". Die "Autostrada A2", die Bukarest mit der Hafenstadt "Constanța" (Konstanza) verbindet, wird "Autostrada Soareului" genannt, was wörtlich übersetzt "Autobahn der Sonne" heisst. Insgesamt wird sie "225 km lang sein" (lungimea totală de 225 km). Davon sind aber erst 152 km fertiggestellt.
Dienstag, 10. August 2010
Vagon pentru biciclete - nicht überall selbstverständlich
Die rumänische Eisenbahn bietet seit neuestem einen "Vagon pentru biciclete" auf der Strecke Bukarest (Bucureşti) nach Hermannstadt (Sibiu). Das bedeutet, dass es einen speziellen "Eisenbahnwagen für Fahrräder" gibt. Es ist leider keine "dauerhafte Dienstleistung" (serviciu fix) der "rumänischen Staatsbahn", "CFR Calatori", sondern besteht nur für den Monat August. "CFR" steht für "Societatea Naţională de Transport Feroviar de Călători" und bedeutet "Nationale Gesellschaft für den Eisenbahntransport von Personen". "Reisende Personen" sind "Călători". Daneben gibt es auch noch die "CFR Marfa", die für Gütertransport zuständig ist. Ein Tip zur Aussprache: Die Rumänen nennen ihre Bahn "TscheFeRe" für CFR.
Samstag, 7. August 2010
Trafic de coşmar - geht auf die Nerven
Mit "Trafic de coşmar" bezeichnet man die Zustände auf manchen rumänischen Strassen, wenn auf diesen mal wieder gar nichts mehr läuft. Es handelt sich um den "Alptraum-Verkehr". Er belastet die Autofahrer, wenn der Verkehr"circulă foarte greu", er also "zähflüssig läuft" (Wörtlich: fährt sehr schwer). Da es mit der Geduld rumänischer Autofahrer nicht sehr weit her ist, versuchen "şoferi nerăbdători" (ungeduldige Fahrer) ihr Glück, indem sie auf der Gegenfahrbahn (făcând depăşiri pe contrasens) überholen und damit das Chaos komplettieren.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Jurnal de şpagă - deprimierend
Ein junger Rumäne hat sich die Mühe gemacht und ein "Jurnal de şpagă" geführt. Das bedeutet, dass er ein "Tagebuch der Bestechungen" führte, in das er jedes bezahlte Bestechungsgeld (şpagă) eingetragen hat. Statt "şpagă" kann man übrigens auch "bacșiș", das uns als deutsches "Backschisch" bekannter vorkommt, benutzen. Besagter junger Rumäne kam auf 4.980 Lei (ca. 1.200 Euro), die seine Familie an Ärzte, Polizisten und Gemeindebehörde innerhalb von 12 Monaten an Bestechung bezahlt hatten.
Dienstag, 27. Juli 2010
Dragon de mare - wegen ihm herrscht Aufregung
Der "dragon de mare" ist ein Fisch der zur Zeit die Badegäste der rumänischen Schwarzmeerküste verunsichert. Eigentlich übersetzt man den Begriff mit "Meeresdrachen", dies ist aber nur seine "numita popular", "populäre Bezeichnung". Er dürfte bei uns "Drachenfisch" heissen. Die Begegnung mit ihm kann sehr gefährlich sein, mehrere "turişti", "Touristen", liegen in den Krankenhäusern von Konstanza, weil sie von diesem Fisch gestochen wurden. Eigentlich lebt er in tropischen Gewässern, rumänische Ärzte geben dem Klimawandel die Schuld, dass er es jetzt bis an die "litoral", "Küste" Rumäniens geschafft hat.
Mittwoch, 21. Juli 2010
Micul Paris - Nostalgie pur

Dienstag, 13. Juli 2010
Piţipoanca - Schneewittchen aus dem Mülleimer

Sonntag, 11. Juli 2010
Guvernanţă economică europeană - nur ein Wunschtraum?

Freitag, 9. Juli 2010
Octopodul din Oberhausen - inzwischen auch bei den Rumänen berühmt

Dienstag, 6. Juli 2010
Sub asediul Dunării - im Würgegriff des grossen Stromes

Samstag, 3. Juli 2010
Probleme cu ficatul - unangenehm

Dienstag, 29. Juni 2010
Cere scuze - zum Trost

Freitag, 18. Juni 2010
Remaniere Guvernului - wenn nichts mehr läuft

Montag, 14. Juni 2010
ANAF - will den Rumänen ans Geld

Freitag, 11. Juni 2010
Economia subterană - bringt nichts für den Staatshaushalt

Montag, 7. Juni 2010
Blonda de la Străzi - wer soll das sein?

Samstag, 5. Juni 2010
Acţiunea de igienizare - löblich

Mittwoch, 2. Juni 2010
Scutul antirachetă - soll uns schützen
Dienstag, 1. Juni 2010
Rovinieta - kann Autofahren teuer machen

Sonntag, 30. Mai 2010
Hituri, vedete, show-uri - alles für die Unterhaltung

Freitag, 28. Mai 2010
Spălare de bani - so sauber wie möglich machen

Donnerstag, 27. Mai 2010
Interlop - mit ihm will man nichts zu tun haben

Mittwoch, 26. Mai 2010
Om bogat, om sărac - zwei Welten
Montag, 24. Mai 2010
Produse etnobotanice - auch an denen kann man sich berauschen
"Produse etnobotanice" sind wörtlich übersetzt "ethnobotanische Produkte". Was dahinter steckt ist immer noch schleierhaft. Noch schleierhafter, dass man daran erkranken kann. So sollen dieser Tage eine grössere Menge Menschen in die Krankenhäuser von Iasi eingeliefert worden sein, weil sie diese Produkte zu sich genommen hatten. Eine rumänische Medizin-Seite bringt uns dem Sinn der Produkte näher: Sie sollen einen "efect halucinogen", eine "halluzigene Wirkung" haben. Viele Produkte basieren auf dem "frunza de cannabis", dem "Blatt der Cannabis-Pflanze". Die rumänische Regierung hat den Verkauf dieser Produkte jetzt verboten.
Sonntag, 23. Mai 2010
Agenţia Naţională pentru Egalitatea de Şanse între femei şi bărbaţi

Freitag, 21. Mai 2010
Grevă generală - in diesen Zeiten höchst aktuell
Mittwoch, 19. Mai 2010
Plan anticriză - hoffentlich funktioniert er

Montag, 17. Mai 2010
Let’s Do It Romania - sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen

Freitag, 14. Mai 2010
Lista neagră - da sollte man nicht drauf stehen
Dienstag, 11. Mai 2010
Declaraţie de presă - damit es etwas zu berichten gibt
Eine "declaraţie de presă" ist eine "Presseerklärung". In der Regel sind es Politiker, die ihrem Volk etwas zu "erklären", "a declara" haben oder erklären wollen.
Freitag, 7. Mai 2010
Terapie de şoc - hoffentlich wirkungsvoll
Mittwoch, 5. Mai 2010
Click aici - damit man weiter kommt
Dienstag, 4. Mai 2010
Fructe în şcoli - da freuen sich die Kleinen
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